In Italien ist Kaffee mehr als nur ein Getränk. Verständlich, daß es die Italiener mit dem Genuß des koffeinhaltigen Getränks etwas Genauer nehmen. Die folgenden fünf Tipps rund ums Thema Kaffee helfen Dir, nicht sofort als Tourist aufzufallen.
Brücke in Rom über den Tiber Blick auf Petersdom
Tipp 1:
Du bestellst einen „Kaffee“ und wunderst dich – oder schlimmer noch – beschwerst Dich, weil der Barista Dir einen Espresso gebracht hat.
Um Mißverständnisse dieser Art zu vermeiden: Mit „Caffè“ bestellt man in Italien einen Espresso, für eine filterkaffeeähnliche Tasse Kaffe bestellt man „Caffè americano“ oder „ Caffè lungo“.
 
Tipp 2:
Erst zahlen, dann trinken: In einer italienischen Kaffeebar musst Du meist zuerst an der Kasse den Kaffee bezahlen, und erhältst dann im Tausch mit dem Kaffeebon eine Tasse des leckeren Wachmachers.
 
Tipp 3:
Um einen Kaffee zu trinken, setzt man sich nicht extra an einen Tisch. Den Kaffee in der Kaffeebar nimmt man im Stehen direkt an der Bar ein. Gern noch mit einem Hörnchen. An den Tischen werden meist andere Getränke und Speisen serviert.
 
Tipp 4:
Ein echter Italiener trinkt auch Cappuchino, den aber nur morgens bzw. vormittags. Genauso wie andere Milchkaffeespezialitäten wie Latte Macchiato, Espresso Macchiato, Caffè Latte. Nach dem Mittag bestellen Cappuchino nur noch Touristen.
 
Tipp 5:
Du bist ein Starbucks Soya-Latte Fan mit Vanilla-flavour und möchtest auf deinen Lieblingskaffee nicht verzichten? Mit dieser Bestellung machst Du dich beim Barista im besten Fall nicht beliebt. Es gibt verschiedene Kaffeevariationen, in der Regel bleibt es aber bei der Zugabe von Milch und Zucker in den verschiedensten Formen. Im Sommer findest du oft interessante Kaffeevariationen wie shakerato oder einen Eiskaffee-Variante.